Platform-Bottleneck-Checkliste
Diese Checkliste stellt vierundzwanzig Aussagen über euren Weg in die Produktion auf, verteilt auf sechs Bereiche. Ihr hakt ab, was heute stimmt. Was offen bleibt, ist die Liste, die eure Auslieferung ausbremst — und die Grundlage für die Entscheidung, ob sich daran überhaupt etwas mit einer Plattform lösen lässt.
Direkter Download, kein Formular, keine E-Mail-Adresse. Wir erfahren nur, dass die Datei geladen wurde, nicht von wem.
Für wen sie gedacht ist
Für Engineering-Leitung, Plattform-Teams und alle, die erklären müssen, warum Releases länger dauern, als sie sollten. Geht sie mit zwei oder drei Personen durch, die den Weg in die Produktion aus unterschiedlichen Richtungen kennen: Entwicklung, Betrieb und wer für das Budget geradesteht.
So benutzt ihr sie
Hakt nur ab, was heute schon so ist — nicht, was geplant, beantragt oder in einem Ticket beschrieben ist. Wenn ihr euch bei einer Aussage nicht einig seid, gilt sie als offen: Uneinigkeit im Raum ist selbst schon ein Befund. Am Ende zählt ihr die offenen Punkte, nicht die abgehakten.
Die Checkliste
Weg in die Produktion
Umgebungen und Testdaten
Betrieb und Rufbereitschaft
Plattform als Produkt
Kosten und Kapazität
Wissen und Abhängigkeiten
Wie ihr das Ergebnis lest
Gezählt werden die offenen Punkte, also alles, was ihr nicht abhaken konntet. Die Verteilung sagt mehr als die Summe: Vier offene Punkte in einem einzigen Bereich sind ein anderes Problem als vier über alle sechs verteilt.
0 bis 4 offen
Einzelne Lücken. Das ist normale Instandhaltung und kein Plattform-Thema. Nehmt euch die offenen Punkte einzeln vor.
5 bis 12 offen
Ein erkennbarer Engpass, meist konzentriert in ein oder zwei Bereichen. Hier lohnt es sich, die Ursache zu suchen, bevor ihr Werkzeuge einkauft.
13 und mehr offen
Der Engpass ist strukturell. Einzelmaßnahmen verpuffen hier meist; die Reihenfolge der Maßnahmen entscheidet über das Ergebnis.
Was sie nicht leistet
Die Checkliste misst nichts. Sie ersetzt keine Auswertung eurer Delivery-Daten und keinen Blick in Cluster, Pipelines und Rechnungen. Sie sortiert eine Diskussion, die sonst bei Werkzeugen anfängt, und stellt sie auf den Weg in die Produktion um. Für belastbare Zahlen braucht es die Daten selbst.
Wie es danach weitergeht
Die sechs Bereiche sind genau die, die wir in einem Assessment aufmachen — nur dann mit euren Daten statt mit eurer Einschätzung: Wir schauen in Pipelines, Cluster, Alarme und Cloud-Rechnungen und ordnen die offenen Punkte nach Wirkung und Aufwand. Ergebnis ist ein priorisierter Maßnahmenplan, kein Foliensatz. Wenn eure offenen Punkte alle in einen einzigen Bereich fallen, sagen wir das auch — dann braucht es kein Assessment, sondern eine Woche Arbeit an der richtigen Stelle.
Offene Punkte, die euch nicht loslassen?
Schickt uns die Bereiche, in denen bei euch die meisten Kästchen leer geblieben sind. Ihr bekommt eine Einschätzung, ob das eine Plattform-Frage ist oder etwas anderes — und wir sagen es auch, wenn ihr uns dafür nicht braucht.
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