Assessment
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Workshops & Enablement

Schulungskatalog von der StangeSechs Formate, die an eurem eigenen Code, eurem Cluster und eurem System arbeiten — nicht an einem Beispielprojekt.

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Analyse, Workshop, Umsetzung

Ein Workshop steht selten allein. Meistens geht eine Analyse voraus, die zeigt, wo es tatsächlich klemmt — und danach folgt Umsetzung, damit das Gelernte nicht im Protokoll verschwindet. Bei jedem Format steht deshalb, was davor sinnvoll ist und was danach kommt. Jeder Baustein ist einzeln buchbar.

Ehrlich gesagt: Nur für Go gibt es öffentliches Kursmaterial und eine dokumentierte Durchführung. Die anderen fünf Formate stützen sich auf Projektarbeit, nicht auf eine Workshop-Historie. Teilnehmerzahlen, Bewertungen oder Zufriedenheitswerte nennen wir nicht, weil wir sie nie erhoben haben.

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Go für Teams

Ein Team, das Java, Kotlin oder TypeScript beherrscht, arbeitet nach zwei Tagen eigenständig in Go — inklusive der Konventionen, an denen Go-Code sonst im Review scheitert.

Zielgruppe
Backend-Entwicklerinnen und -Entwickler, die von Java, Kotlin, C#, Python oder TypeScript auf Go umsteigen. Auch gemischte Teams, in denen bisher nur einzelne Go schreiben.
Voraussetzungen
  • Berufserfahrung in mindestens einer statisch typisierten Sprache
  • Laptop mit Go-Toolchain und Editor eurer Wahl, vor dem Workshop einmal getestet
  • Go-Vorkenntnisse sind nicht nötig
Dauer
2 Tage vor Ort. Remote alternativ als vier Halbtage innerhalb von zwei Wochen.
Ergebnisse
  • Idiomatisches Go lesen und schreiben: Packages, Interfaces, Struct-Embedding, Zero Values
  • Fehlerbehandlung ohne Exceptions — Wrapping, Sentinel Errors, errors.Is und errors.As
  • Nebenläufigkeit mit Goroutines, Channels und context, inklusive der Deadlocks, die dabei entstehen
  • Table-driven Tests und Benchmarks mit der Standardbibliothek
  • Ein lauffähiger HTTP-Service, den ihr am zweiten Tag selbst gebaut habt
Format
Hands-on: etwa die Hälfte der Zeit wird programmiert. Vor Ort oder remote. Durchführung auf Deutsch oder Englisch — die Kursunterlagen sind englisch.
Gruppengröße
Höchstens 12 Teilnehmende. In den Übungen betreuen wir jedes Paar einzeln, und das trägt darüber nicht mehr.
Anschluss
Zwei Halbtage Code-Review an eurem eigenen Go-Code, drei bis sechs Wochen nach dem Workshop. Auf Wunsch direkt mitgebucht.
Belege
Das Kursmaterial ist öffentlich einsehbar (go-school auf GitHub, englisch). Go-Workshops haben wir 2022 im Rahmen internationaler Projekte gehalten.
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Kubernetes-Betrieb

Für Teams, die einen Cluster bereits betreiben oder gerade übernommen haben: Debugging, Upgrades, RBAC und Netzwerk — an eurem eigenen Cluster, nicht an einem Beispiel.

Zielgruppe
Ops-, Platform- und Entwicklungsteams, die Kubernetes in Produktion betreiben oder demnächst die Betriebsverantwortung übernehmen. Auch Bereitschaftsdienste, die bisher nur eskalieren konnten.
Voraussetzungen
  • Ein Cluster, auf den alle Teilnehmenden Zugriff haben — managed oder selbst betrieben. Alternativ stellen wir eine Sandbox.
  • Linux- und Container-Grundlagen, kubectl schon einmal benutzt
  • Ein Namespace, in dem wir absichtlich Dinge kaputt machen dürfen
Dauer
2 Tage, an zwei aufeinanderfolgenden Tagen oder mit einer Woche Abstand.
Ergebnisse
  • Ein systematischer Ablauf für Pods, die nicht starten, nicht erreichbar sind oder wieder verschwinden
  • Scheduling verstehen: Requests, Limits, QoS-Klassen, Evictions — und warum Nodes volllaufen
  • Cluster- und Workload-Upgrades planen, inklusive PodDisruptionBudgets und API-Deprecations
  • RBAC und Network Policies, die restriktiv sind, ohne den Betrieb auszubremsen
  • Backup und Restore einmal durchgespielt statt nur dokumentiert
  • Ein erster Runbook-Entwurf für die Vorfälle, die euch am häufigsten treffen
Format
Hands-on am eigenen Cluster: wir bauen Fehler ein, ihr sucht sie. Vor Ort oder remote.
Gruppengröße
Höchstens 10 Teilnehmende, weil jede Kleingruppe an einem eigenen Namespace arbeitet.
Anschluss
Begleitung der ersten eigenen Bereitschaftswoche oder ein Review eurer Runbooks nach einem Monat.
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Platform Engineering — Grundlagen

Bevor ihr eine interne Plattform baut: was hineingehört, was nicht, und wer danach dafür verantwortlich ist.

Zielgruppe
Engineering-Leads, Architektinnen und Architekten sowie die Leute, die ein Plattform-Team aufbauen oder neu zuschneiden sollen. Vorerfahrung mit Plattformarbeit ist nicht nötig.
Voraussetzungen
  • Ihr könnt beschreiben, wie eine Änderung heute vom Commit in die Produktion kommt — auch wenn der Weg unschön ist
  • Mindestens ein Team aus dem Plattform-Umfeld und ein Team, das die Plattform später nutzen soll, sitzen im Raum
  • Keine technischen Voraussetzungen
Dauer
1 Tag.
Ergebnisse
  • Die Plattform als Produkt gedacht: wer die Nutzer sind und woran ihr Erfolg messt
  • Ein Golden Path, geschnitten an einem eurer echten Services statt an einem Beispiel
  • Die Grenze zwischen Self-Service und Ticket, explizit gezogen und begründet
  • Ein bewusst kleiner Plattform-Umfang für die ersten sechs Monate
  • Ein priorisiertes Backlog mit einer benannten Verantwortung je Baustein
Format
Workshop am Whiteboard, wenig Folien. Vor Ort deutlich wirksamer als remote, weil viel gemeinsam gezeichnet wird.
Gruppengröße
Höchstens 12 Teilnehmende. Entscheidungen werden in größeren Runden nicht besser, nur länger.
Anschluss
Ein Plattform-Assessment eures Ist-Zustands oder der begleitete Aufbau des ersten Golden Path.
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04

Cloud-Native-Architektur

Zwei Tage an genau einem eurer Systeme: welche Architektur in der Cloud trägt, was sie kostet und welcher Migrationsweg realistisch ist.

Zielgruppe
Architektinnen, Architekten und erfahrene Entwickelnde, die ein bestehendes System migrieren oder ein neues cloud-native aufsetzen. Am besten zusammen mit der Person, die das Budget verantwortet.
Voraussetzungen
  • Ein konkretes System — bestehend oder geplant — mit seinen fachlichen Anforderungen
  • Aktuelle Architektur- und Betriebsunterlagen, eine Woche vorher geteilt
  • Bekannte Randbedingungen: Compliance, Datenhaltung, Verfügbarkeitszusagen, Budgetrahmen
Dauer
2 Tage.
Ergebnisse
  • Zwei bis drei Architekturoptionen für euer System, gegeneinander bewertet statt nur aufgezählt
  • Zustand, Daten und Fehlerdomänen sauber geschnitten — die Entscheidungen, die später teuer werden
  • Eine begründete Wahl zwischen Re-Platform, Re-Architect und bewusst nicht migrieren
  • Die Kostentreiber der bevorzugten Option benannt, bevor die erste Rechnung kommt
  • Ein Migrationsweg in Schritten, die einzeln lieferbar und einzeln rückabwickelbar sind
Format
Arbeitsworkshop an eurem System. Wir bringen Fragen und Vergleichsmaßstäbe mit, ihr bringt den Kontext.
Gruppengröße
Höchstens 8 Teilnehmende. Tiefe an einem einzigen System verträgt keine große Runde.
Anschluss
Ein Cloud-Readiness-Assessment für die gewählte Option oder ein Architektur-Review, sobald die Umsetzung läuft.
05
05

GitOps einführen

Am Ende läuft ein echter Service über GitOps in einer Nicht-Produktivumgebung — inklusive Secrets, Umgebungs-Promotion und getestetem Rollback.

Zielgruppe
Teams, die bereits auf Kubernetes deployen und von Push-Pipelines auf deklarative Auslieferung wechseln wollen.
Voraussetzungen
  • Ein Kubernetes-Cluster außerhalb der Produktion, in dem wir Controller installieren dürfen
  • Ein Git-Repository und eine bestehende CI-Pipeline, die Images baut
  • Ein realer Service, den wir umstellen dürfen — kein Hello-World
Dauer
2 Tage.
Ergebnisse
  • Argo CD oder Flux installiert und mit eurem Repository verbunden
  • Eine Repository-Struktur, die auch bei zwanzig Services noch trägt
  • Umgebungs-Promotion ohne Copy-and-paste zwischen Branches
  • Secrets deklarativ verwaltet, ohne Klartext im Git
  • Drift und Rollback einmal ausgelöst und beobachtet, nicht nur besprochen
  • Eine benannte Liste dessen, was bis zum Produktivgang noch fehlt
Format
Umsetzungsworkshop in eurer Umgebung. Wir schreiben gemeinsam, alles bleibt bei euch.
Gruppengröße
Höchstens 8 Teilnehmende, weil alle an derselben Umgebung arbeiten.
Anschluss
Die Übertragung auf die restlichen Services als Umsetzungsprojekt oder ein Review vor dem Produktivgang.
06
06

Architekturentscheidung

Eine offene Entscheidung, ein Tag, ein schriftliches Ergebnis. Wir moderieren und widersprechen — entscheiden tut ihr.

Zielgruppe
Teams, die an einer konkreten Entscheidung feststecken: selbst bauen oder kaufen, Monolith schneiden, Datenbank wechseln, Cloud-Anbieter festlegen, Framework ablösen.
Voraussetzungen
  • Die Entscheidung ist vorab benannt und als Frage formuliert
  • Die Personen, die entscheiden dürfen, sind den ganzen Tag dabei
  • Kontextmaterial und die bisherigen Argumente eine Woche vorher geteilt
Dauer
1 Tag. Remote alternativ zwei Halbtage.
Ergebnisse
  • Die Optionen auf dem Tisch, auch die unbequemen, die bisher niemand ausgesprochen hat
  • Je Option: Annahmen, Kosten, Risiken und wie umkehrbar sie ist
  • Eine getroffene Entscheidung — oder eine bewusst vertagte mit benanntem Auslöser
  • Ein Architecture Decision Record, geschrieben im Workshop und nicht danach
  • Zugewiesene Folgeaufgaben mit Namen und Datum
Format
Moderierter Entscheidungsworkshop. Wir bringen die Gegenargumente mit, die intern niemand aussprechen will.
Gruppengröße
Höchstens 8 Teilnehmende. Wer nicht mitentscheidet, muss nicht im Raum sein.
Anschluss
Ein Architektur-Review, sobald die Umsetzung angelaufen ist, oder Umsetzungsunterstützung für den ersten Schnitt.

Was ein Workshop kostet

Preise hängen von Dauer, Ort und Vorbereitung ab und stehen deshalb nicht pauschal hier. Schreibt uns das Format und die Gruppengröße — ihr bekommt ein Festpreisangebot, keine Tagessatz-Diskussion.

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Wann ein Workshop nicht der richtige Weg ist

Enablement funktioniert nicht in jedem Setting. Diese Formate bieten wir bewusst nicht an — lieber gleich gesagt als nach der Terminfindung.

  • Projekte ohne eigenes Entwicklungsteam

    Wissenstransfer ist fester Bestandteil jeder Zusammenarbeit. Ohne Team, das übernimmt, wird daraus dauerhaftes Outsourcing — ein Modell, das wir nicht anbieten.

  • Zertifizierungskurse mit Prüfung (CKA, CKAD, AWS)

    Wir bereiten nicht auf Prüfungen vor. Die Formate arbeiten am eigenen Cluster und am eigenen Code — am Ende steht ein System, das läuft, kein Zertifikat.

  • Grundlagenschulungen ohne laufendes System und ohne Vorkenntnisse

    Jedes Format setzt ein laufendes System und Vorkenntnisse voraus; beides steht bei jedem Workshop dabei. Für den Einstieg ohne Vorwissen gibt es passendere und günstigere Anbieter.

  • Schulungen für große Gruppen oder eine ganze Organisation auf einmal

    Die Gruppengröße ist pro Format begrenzt, weil an echtem Code gearbeitet wird. Ein Rollout über viele Teams parallel geht damit nicht.

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~/appetizer-labs/kontakt

Welches Format passt zu eurem Team?

Schreibt uns in ein paar Sätzen, worauf ihr hinauswollt. Wir sagen auch, wenn ein Workshop das falsche Mittel ist.

Wie eine Workshop-Anfrage abläuft

  • Kein Vertriebsgespräch und kein Qualifizierungsanruf. Das erste Gespräch dient der Einordnung, nicht dem Abschluss.
  • Vor der Umsetzung steht der Umfang schriftlich fest: Ergebnis, Grenzen, geschätzter Aufwand.
  • Wissenstransfer gehört zum Auftrag: gemeinsame Umsetzung, Dokumentation im Repository, Übergabe am Ende.
Lesebarkeit

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