Noch eine Analyse zum Ablegen — Ein Angebot mit festem Umfang für Teams, bei denen der Weg in die Produktion nicht mehr trägt.
Vier Wochen mit festem Umfang, um eure Auslieferung in einen Zustand zu bringen, den euer Team allein hält. Am Ende stehen gemergte Änderungen in euren Repositories und ein Service, der darüber läuft — keine Empfehlungen.
Der Recovery Sprint ist bewusst kein Assessment. Ein Assessment endet mit einer Analyse, einer Priorisierung und einer Roadmap. Der Sprint endet mit Änderungen in euren Systemen. Wenn danach nur Dokumente dastehen, ist er gescheitert — und das ist die Messlatte, an der wir uns messen lassen.
4 Wochen mit festem Start- und Endtermin. Darin liegen 12 Tage unserer Arbeitszeit, verteilt auf drei Tage pro Woche. Die übrige Zeit gehört eurem Team: es entscheidet, reviewt und merged. Ohne diese Zeit funktioniert der Sprint nicht.
Umfang
Der Sprint hängt an genau einem Referenz-Service aus eurer Produktion, den ihr vor dem ersten Tag benennt. Alles, was entsteht, entsteht an ihm und ist danach auf weitere Services übertragbar. Drei Ergebnisse sind immer dabei — Baselines, Verantwortlichkeiten, ein Golden Path. Dazu wählt ihr beim Zuschnitt 2 weitere Schwerpunkte aus den drei möglichen. Der dritte bleibt bewusst außen vor: vier Wochen tragen ihn nicht in einer Tiefe, für die es sich zu zahlen lohnt.
Wann der Sprint der richtige Schritt ist
Ein Release hat die Produktion gekippt, und niemand kann rekonstruieren, welche Änderung es war.
Deployments sind zu einem Ereignis geworden: sie brauchen einen Termin, eine Freigabe und jemanden, der sich traut.
Die Pipeline ist langsam und unzuverlässig, und die Leute starten sie so lange neu, bis sie grün ist.
Die Person, die die Plattform im Kopf hatte, ist gegangen. Was sie verantwortet hat, steht nirgends geschrieben.
Ein Assessment oder ein internes Review hat die Probleme längst benannt — umgesetzt ist seit einem Quartal nichts davon.
Kubernetes läuft, der Betrieb nicht: keine Runbooks, Alarme, denen niemand traut, und vieles weiterhin von Hand.
Neue Teammitglieder brauchen Wochen bis zur ersten eigenen Änderung in Produktion, weil es keinen vorgezeichneten Weg gibt.
Wann er es nicht ist
Ihr wisst noch nicht, was genau klemmt. Dann ist eine Analyse der ehrlichere erste Schritt — der Sprint setzt um, er sucht nicht.
Ihr habt gerade einen laufenden Ausfall. Ein Sprint mit festem Starttermin hilft euch heute nicht; ruft trotzdem an, dann sagen wir, wen ihr braucht.
Ihr habt noch keine Plattform, sondern wollt eine bauen lassen. Das ist ein Aufbauprojekt mit anderer Laufzeit, kein Sprint.
Ihr sucht jemanden, der den Betrieb dauerhaft übernimmt. Wir übergeben am Ende — genau das ist der Zweck.
Niemand aus eurem Team kann in diesen vier Wochen mitarbeiten. Dann bleibt das Ergebnis bei uns statt bei euch, und der Sprint hat sein Ziel verfehlt.
Was „gesund“ heißt, wird gemessen statt behauptet: Deployment-Frequenz, Vorlaufzeit einer Änderung, Anteil fehlgeschlagener Deployments und Wiederherstellungszeit — erhoben aus euren eigenen Systemen, mit einem Verfahren, das ihr danach ohne uns wiederholen könnt.
immer dabei
Verantwortlichkeiten klären
Jede Plattformkomponente bekommt eine namentlich benannte verantwortliche Person und einen Eskalationsweg. Nicht als Organigramm, sondern als Liste, der die genannten Personen zugestimmt haben.
immer dabei
Einen Golden Path einführen
Ein vorgezeichneter Weg vom Repository bis in die Produktion — für genau einen Service, dafür vollständig: Projektgerüst, Pipeline, Deployment, Observability, Alarmierung. Danach übertragbar, aber erst einmal an einem echten Beispiel bewiesen.
wählbar
Deployments stabilisieren
Wählbarer Schwerpunkt: reproduzierbare Builds, ein definierter Rollback-Weg, der einmal ausgelöst wurde, und Deployments, die keine Sondergenehmigung mehr brauchen.
wählbar
CI/CD-Engpässe beseitigen
Wählbarer Schwerpunkt: die Pipeline wird schneller und vor allem verlässlich — Flaky Tests werden repariert oder abgeschaltet, Caching und Parallelisierung dort, wo sie wirken, und ein grüner Lauf bedeutet wieder etwas.
wählbar
Betriebsaufwand senken
Wählbarer Schwerpunkt: die wiederkehrenden Handgriffe, die jede Woche Zeit kosten, werden automatisiert oder abgeschafft — und die Alarme, die niemand mehr liest, werden geschärft oder gelöscht.
Die vier Wochen
Woche 1
Messen und festlegen: Zugänge, Baseline-Erhebung aus euren Systemen, Verantwortlichkeiten aufschreiben, Referenz-Service bestätigen, Sprint-Backlog einfrieren. Ab Ende dieser Woche wird der Umfang nicht mehr erweitert.
Woche 2
Der erste gewählte Schwerpunkt: Wir arbeiten an dem Weg, auf dem eine Änderung heute in die Produktion kommt — im Pull Request, mit eurem Team, nicht in einem Nebenprojekt.
Woche 3
Der Golden Path: Der Referenz-Service läuft Ende der Woche vollständig über den neuen Weg — mindestens bis in die letzte Umgebung vor der Produktion.
Woche 4
Der zweite gewählte Schwerpunkt, Runbooks, erneute Baseline-Messung und die Übergabe. Am letzten Tag deployt jemand aus eurem Team, ohne dass wir im Raum sind.
Eine gemessene Baseline eurer Auslieferung — aus euren Systemen erhoben, am Ende mit demselben Verfahren wiederholt, beide Werte im Übergabedokument.
gemergte Änderung
Gemergte Änderungen an eurer Pipeline und Deployment-Konfiguration, in euren Repositories, über Pull Requests, die euer Team gereviewt hat.
laufendes System
Der Referenz-Service läuft über den neuen Weg — in Produktion oder in der letzten Umgebung davor, je nachdem, was ihr in vier Wochen freigeben könnt.
gemergte Änderung
Eine wiederverwendbare Vorlage für den Golden Path: Projektgerüst, Pipeline und Deployment-Manifeste, mit denen ein zweiter Service denselben Weg nehmen kann.
Dokument
Eine Verantwortlichkeitskarte: jede Plattformkomponente mit benannter Person und Eskalationsweg, bestätigt von genau diesen Personen.
Dokument
Runbooks für die Vorfälle, die euch tatsächlich getroffen haben — im Sprint geschrieben und im Sprint mindestens einmal durchgespielt.
gemergte Änderung
Die wiederkehrenden Handgriffe aus dem gewählten Schwerpunkt sind automatisiert oder abgeschafft, nicht nur dokumentiert.
Dokument
Eine Übergabe mit eurem Team und ein schriftliches Restbacklog: was wir nicht gemacht haben, warum, und in welcher Reihenfolge es sinnvoll wäre.
Unterschied zur Analyse
Die Analyse ist als eigenes Angebot noch nicht veröffentlicht. Die linke Spalte beschreibt, was eine Analyse liefert — damit ihr erkennt, ob ihr sie oder den Sprint braucht.
Analyse
Recovery Sprint
Analyse der Engpässe, aus Interviews und Systemeinblick.
Eine gemessene Baseline aus euren Systemen, am Ende erneut erhoben.
Eine priorisierte Liste schneller Verbesserungen.
Die Verbesserungen sind umgesetzt und gemergt, nicht gelistet.
Empfehlung, wie der Zielzustand aussehen sollte.
Ein Service läuft in diesem Zielzustand, an einem echten Beispiel.
Review der Architektur mit Befunden.
Eine Vorlage, die den geprüften Weg für weitere Services wiederholbar macht.
Risiko- und Abhängigkeitskarte.
Eine Verantwortlichkeitskarte, der die genannten Personen zugestimmt haben.
Review des Auslieferungsprozesses.
Runbooks, die im Sprint einmal durchgespielt wurden.
Roadmap für die kommenden Monate.
Ein Restbacklog dessen, was nach vier Wochen offen ist — mit Begründung.
Wann der Sprint fertig ist
Jemand aus eurem Team hat den Referenz-Service über den neuen Weg deployt, mindestens einmal, ohne uns im Raum.
Die Baseline ist mit demselben Verfahren wie in Woche 1 erneut gemessen, und beide Werte stehen im Übergabedokument — unabhängig davon, was sie zeigen.
Jede Komponente in der Verantwortlichkeitskarte hat eine Person, die die Zuordnung bestätigt hat.
Jedes im Sprint geschriebene Runbook wurde einmal von jemandem aus eurem Team ausgeführt.
Das Restbacklog ist geschrieben, priorisiert und hat je Eintrag eine verantwortliche Person.
Unsere Zugänge lassen sich am letzten Tag entziehen, ohne dass etwas davon aufhört zu funktionieren.
Was wir von euch brauchen
Eine Ansprechperson mit Entscheidungsbefugnis, die während der vier Wochen erreichbar ist.
Zugänge in der ersten Woche: Repositories, CI, Cluster oder Laufzeitumgebung, Observability. Werden sie später erteilt, verkürzt sich der Sprint — er verlängert sich nicht.
Den Referenz-Service, benannt vor dem ersten Tag.
Etwa einen Tag pro Woche je beteiligtem Teammitglied, für Reviews, Entscheidungen und gemeinsames Arbeiten.
Die Erlaubnis, über Pull Requests auf den Hauptbranch zu liefern, und eine Umgebung außerhalb der Produktion, in der wir arbeiten dürfen.
Fester Preis für festen Umfang, kein Tagessatz: ein Sprint, der nach Aufwand abgerechnet wird, hat keinen festen Umfang mehr. Eine Preisliste veröffentlichen wir nicht — den Preis nennen wir im Angebot, zusammen mit dem Zuschnitt, bevor ihr euch festlegt.
Was danach kommt
Danach gibt es drei ehrliche Möglichkeiten: ihr macht allein weiter — das ist der Normalfall und der Zweck der Übergabe; ihr übertragt den Golden Path auf weitere Services und wir begleiten die ersten davon; oder ihr holt euch technische Führung auf Zeit ins Team. Keine dieser Optionen ist Teil des Sprints, und keine ist Voraussetzung dafür, dass er funktioniert.
Ehrlich gesagt: Wir zeigen hier keine Vorher-Nachher-Zahlen aus früheren Sprints. Dieses Angebot ist neu zugeschnitten, und Zahlen aus früheren Projekten wurden nie so erhoben, dass sie hier etwas beweisen würden. Was wir gebaut und aufgeräumt haben, steht in den Referenzen — ohne Kennzahlen, weil wir sie nicht gemessen haben.
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~/appetizer-labs/kontakt
Klemmt die Auslieferung?
Schreibt uns in ein paar Sätzen, was zuletzt schiefgegangen ist. Wir sagen auch, wenn ein Sprint das falsche Mittel ist.