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Platform Recovery Sprint

Noch eine Analyse zum Ablegen — Ein Angebot mit festem Umfang für Teams, bei denen der Weg in die Produktion nicht mehr trägt.

Vier Wochen mit festem Umfang, um eure Auslieferung in einen Zustand zu bringen, den euer Team allein hält. Am Ende stehen gemergte Änderungen in euren Repositories und ein Service, der darüber läuft — keine Empfehlungen.

Der Recovery Sprint ist bewusst kein Assessment. Ein Assessment endet mit einer Analyse, einer Priorisierung und einer Roadmap. Der Sprint endet mit Änderungen in euren Systemen. Wenn danach nur Dokumente dastehen, ist er gescheitert — und das ist die Messlatte, an der wir uns messen lassen.

Dauer und Umfang

Dauer
4 Wochen mit festem Start- und Endtermin. Darin liegen 12 Tage unserer Arbeitszeit, verteilt auf drei Tage pro Woche. Die übrige Zeit gehört eurem Team: es entscheidet, reviewt und merged. Ohne diese Zeit funktioniert der Sprint nicht.
Umfang
Der Sprint hängt an genau einem Referenz-Service aus eurer Produktion, den ihr vor dem ersten Tag benennt. Alles, was entsteht, entsteht an ihm und ist danach auf weitere Services übertragbar. Drei Ergebnisse sind immer dabei — Baselines, Verantwortlichkeiten, ein Golden Path. Dazu wählt ihr beim Zuschnitt 2 weitere Schwerpunkte aus den drei möglichen. Der dritte bleibt bewusst außen vor: vier Wochen tragen ihn nicht in einer Tiefe, für die es sich zu zahlen lohnt.

Wann der Sprint der richtige Schritt ist

Wann er es nicht ist

Die sechs Ergebnisstränge

immer dabei

Baselines festlegen

Was „gesund“ heißt, wird gemessen statt behauptet: Deployment-Frequenz, Vorlaufzeit einer Änderung, Anteil fehlgeschlagener Deployments und Wiederherstellungszeit — erhoben aus euren eigenen Systemen, mit einem Verfahren, das ihr danach ohne uns wiederholen könnt.

immer dabei

Verantwortlichkeiten klären

Jede Plattformkomponente bekommt eine namentlich benannte verantwortliche Person und einen Eskalationsweg. Nicht als Organigramm, sondern als Liste, der die genannten Personen zugestimmt haben.

immer dabei

Einen Golden Path einführen

Ein vorgezeichneter Weg vom Repository bis in die Produktion — für genau einen Service, dafür vollständig: Projektgerüst, Pipeline, Deployment, Observability, Alarmierung. Danach übertragbar, aber erst einmal an einem echten Beispiel bewiesen.

wählbar

Deployments stabilisieren

Wählbarer Schwerpunkt: reproduzierbare Builds, ein definierter Rollback-Weg, der einmal ausgelöst wurde, und Deployments, die keine Sondergenehmigung mehr brauchen.

wählbar

CI/CD-Engpässe beseitigen

Wählbarer Schwerpunkt: die Pipeline wird schneller und vor allem verlässlich — Flaky Tests werden repariert oder abgeschaltet, Caching und Parallelisierung dort, wo sie wirken, und ein grüner Lauf bedeutet wieder etwas.

wählbar

Betriebsaufwand senken

Wählbarer Schwerpunkt: die wiederkehrenden Handgriffe, die jede Woche Zeit kosten, werden automatisiert oder abgeschafft — und die Alarme, die niemand mehr liest, werden geschärft oder gelöscht.

Die vier Wochen

  1. Woche 1

    Messen und festlegen: Zugänge, Baseline-Erhebung aus euren Systemen, Verantwortlichkeiten aufschreiben, Referenz-Service bestätigen, Sprint-Backlog einfrieren. Ab Ende dieser Woche wird der Umfang nicht mehr erweitert.

  2. Woche 2

    Der erste gewählte Schwerpunkt: Wir arbeiten an dem Weg, auf dem eine Änderung heute in die Produktion kommt — im Pull Request, mit eurem Team, nicht in einem Nebenprojekt.

  3. Woche 3

    Der Golden Path: Der Referenz-Service läuft Ende der Woche vollständig über den neuen Weg — mindestens bis in die letzte Umgebung vor der Produktion.

  4. Woche 4

    Der zweite gewählte Schwerpunkt, Runbooks, erneute Baseline-Messung und die Übergabe. Am letzten Tag deployt jemand aus eurem Team, ohne dass wir im Raum sind.

Was ihr am Ende habt

Unterschied zur Analyse

Die Analyse ist als eigenes Angebot noch nicht veröffentlicht. Die linke Spalte beschreibt, was eine Analyse liefert — damit ihr erkennt, ob ihr sie oder den Sprint braucht.

AnalyseRecovery Sprint
Analyse der Engpässe, aus Interviews und Systemeinblick.Eine gemessene Baseline aus euren Systemen, am Ende erneut erhoben.
Eine priorisierte Liste schneller Verbesserungen.Die Verbesserungen sind umgesetzt und gemergt, nicht gelistet.
Empfehlung, wie der Zielzustand aussehen sollte.Ein Service läuft in diesem Zielzustand, an einem echten Beispiel.
Review der Architektur mit Befunden.Eine Vorlage, die den geprüften Weg für weitere Services wiederholbar macht.
Risiko- und Abhängigkeitskarte.Eine Verantwortlichkeitskarte, der die genannten Personen zugestimmt haben.
Review des Auslieferungsprozesses.Runbooks, die im Sprint einmal durchgespielt wurden.
Roadmap für die kommenden Monate.Ein Restbacklog dessen, was nach vier Wochen offen ist — mit Begründung.

Wann der Sprint fertig ist

Was wir von euch brauchen

Preis

Fester Preis für festen Umfang, kein Tagessatz: ein Sprint, der nach Aufwand abgerechnet wird, hat keinen festen Umfang mehr. Eine Preisliste veröffentlichen wir nicht — den Preis nennen wir im Angebot, zusammen mit dem Zuschnitt, bevor ihr euch festlegt.

Was danach kommt

Danach gibt es drei ehrliche Möglichkeiten: ihr macht allein weiter — das ist der Normalfall und der Zweck der Übergabe; ihr übertragt den Golden Path auf weitere Services und wir begleiten die ersten davon; oder ihr holt euch technische Führung auf Zeit ins Team. Keine dieser Optionen ist Teil des Sprints, und keine ist Voraussetzung dafür, dass er funktioniert.

Ehrlich gesagt: Wir zeigen hier keine Vorher-Nachher-Zahlen aus früheren Sprints. Dieses Angebot ist neu zugeschnitten, und Zahlen aus früheren Projekten wurden nie so erhoben, dass sie hier etwas beweisen würden. Was wir gebaut und aufgeräumt haben, steht in den Referenzen — ohne Kennzahlen, weil wir sie nicht gemessen haben.

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Klemmt die Auslieferung?

Schreibt uns in ein paar Sätzen, was zuletzt schiefgegangen ist. Wir sagen auch, wenn ein Sprint das falsche Mittel ist.

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