Assessment
~/appetizer-labs/cloud-modernisierung

Cloud-Modernisierung

Wir entscheiden mit euch, was umgebaut wird — und bauen es Welle für Welle um.

Beratung und Umsetzung für Teams, deren Systeme älter sind als die Anforderungen an sie: Architekturentscheidung, Migrationsplan und schrittweiser Umbau im laufenden Betrieb.

Ob Neubau oder Umbau, entscheiden wir an eurem Code und an eurem Betrieb — nicht an einer Referenzarchitektur. Und wir sagen es, wenn der günstigste Weg heißt, ein System so zu lassen, wie es ist.

ZUM PLATFORM ASSESSMENT

Warum Modernisierung liegen bleibt

Modernisierung scheitert selten an der Technik. Sie scheitert an einer Entscheidung, die niemand treffen möchte: Was wird umgebaut, in welcher Reihenfolge, und was bleibt vorerst so, wie es ist.

Solange diese Entscheidung offen bleibt, wächst das Risiko auf beiden Seiten. Das bestehende System wird im Betrieb teurer, und der geplante Neubau wird größer, weil er inzwischen alles können soll.

Am Ende steht häufig ein Rewrite neben dem Tagesgeschäft — und ein Zustand, in dem zwei Systeme gepflegt werden, ohne dass eines davon abgeschaltet wird.

Woran ihr merkt, dass es so weit ist

Sechs Auslöser, mit denen Teams auf uns zukommen. Je mehr davon zutrifft, desto weniger hilft eine weitere Zielbild-Diskussion.

Rewrite oder schrittweiser Umbau

Wir beginnen nicht mit einer Zielarchitektur, sondern mit der Frage, welcher Weg das Geschäft am wenigsten unterbricht. Die Antwort lautet öfter Umbau als Neubau.

Welcher Weg der richtige ist, hängt am Zustand des Systems und an eurer Organisation. Wir legen die Optionen mit Aufwand, Risiko und Folgekosten nebeneinander und empfehlen eine — die Entscheidung bleibt bei euch.

Was wir übernehmen

Sieben Arbeitsschritte, die in einer Modernisierung zusammengehören. Welche davon nötig sind, hängt vom Ausgangspunkt ab; wir sagen vor dem Angebot, welche wir für verzichtbar halten.

Was am Ende vorliegt

Was ihr behaltet, wenn die Zusammenarbeit endet — unabhängig davon, wie weit der Umbau zu diesem Zeitpunkt gekommen ist:

Diese Ergebnisse liegen bei euch im Repository und in eurem Wiki, nicht in einem Ordner bei uns. Sie sind auch dann noch brauchbar, wenn ihr den Umbau mit jemand anderem zu Ende bringt.

So läuft eine Zusammenarbeit

Vier Schritte, in dieser Reihenfolge. Nach dem ersten könnt ihr abbrechen und behaltet trotzdem eine Entscheidungsgrundlage, mit der ihr weiterarbeiten könnt.

  1. Assessment

    Fester Umfang, festes Ergebnis: Wir sehen uns Code, Betrieb und Auslieferung selbst an und legen die Optionen mit Aufwand und Risiko nebeneinander.

  2. Entscheidung

    Ihr entscheidet, welcher Weg gegangen wird. Wir sagen vorher, welchen wir für den falschen halten, und begründen es schriftlich.

  3. Erste Welle

    Der erste Schritt geht in Produktion, bevor der zweite geplant wird. Jede Änderung läuft über einen Pull Request, den jemand aus eurem Team liest.

  4. Übergabe

    Betriebsübernahme, Dokumentation und der Rest des Plans in einer Form, mit der euer Team ohne uns weiterarbeitet.

Zusammenarbeitsmodelle

Vier Wege in die Zusammenarbeit. Welcher passt, entscheidet sich im Assessment oder im Fit-Check; die Seiten dahinter nennen Umfang, Dauer und Preis im Detail.

Was ihr überprüfen könnt

Auf dieser Seite steht keine Zahl aus einem Kundenprojekt. Frühere Modernisierungen wurden nicht so gemessen, dass sie hier etwas belegen würden — und wir rechnen nichts hoch.

Hier stünde eine Kennzahl: Laufzeit einer Welle, Betriebskosten vor und nach dem Umbau, Fehlerrate im Parallelbetrieb. Es gibt keine belastbare. Sobald ein Kunde eine Messung freigibt, steht sie hier — vorher nicht.

Passende Fallstudien

Fallstudien zu dieser Leistung, mit Kontext, Eingriff und Übergabe. Jede erscheint erst, wenn der Kunde die Veröffentlichung schriftlich freigegeben hat.

Zu dieser Leistung ist noch keine Fallstudie veröffentlicht. Die erste ist in Arbeit und wartet auf die Freigabe des Kunden.

~/appetizer-labs/passt-nicht

Was nicht enthalten ist

Modernisierung endet nicht dort, wo das Angebot aufhört. Diese fünf Anfragen sagen wir ab — lieber vor der Entscheidung als mitten in der zweiten Welle.

  • Rund-um-die-Uhr-Betrieb, Rufbereitschaft und SLA-gebundene Betriebsverantwortung

    Wir bauen Plattformen und übergeben sie betriebsfähig. Den Betrieb selbst übernehmen wir nicht — das kann ein Managed-Service-Provider zusagen, wir nicht.

  • Projekte ohne eigenes Entwicklungsteam

    Wissenstransfer ist fester Bestandteil jeder Zusammenarbeit. Ohne Team, das übernimmt, wird daraus dauerhaftes Outsourcing — ein Modell, das wir nicht anbieten.

  • Transformationsprogramme mit vielen parallelen Workstreams

    Ab etwa vier gleichzeitigen Strängen braucht es eine Delivery-Organisation. Wir arbeiten in kleiner Besetzung; alles andere hieße, fremde Köpfe dazuzukaufen.

  • Festpreis für eine Gesamttransformation, bevor jemand hineingesehen hat

    Eine ungeprüfte Legacy-Landschaft zu bepreisen ist Raten. Wir schätzen nach einer kurzen Analyse — und sagen auch, wenn sich der Umbau nicht lohnt.

  • ERP-Modulberatung, Customizing und ABAP-Entwicklung

    Cloud-native Engineering rund um eine bestehende ERP-Landschaft machen wir. Im Modul selbst arbeiten besser Leute, die den ganzen Tag nichts anderes tun.

Häufige Fragen zur Modernisierung

Müssen wir dafür auf Microservices umstellen?

Nein. Ein Schnitt in Services lohnt sich, wenn mehrere Teams unabhängig ausliefern müssen. Wo das nicht der Fall ist, empfehlen wir einen aufgeräumten Monolithen und schreiben auf, warum.

Kann der Umbau parallel zum Tagesgeschäft laufen?

Ja, und anders geht es in der Praxis selten. Deshalb ist jede Welle so geschnitten, dass sie für sich in Produktion gehen kann und einen geprobten Rückweg hat.

Was passiert, wenn wir mitten im Umbau abbrechen müssen?

Dann läuft das System weiter. Wir modernisieren so, dass nach jeder Welle ein betreibbarer Zustand steht — kein Zwischenstand, der erst mit dem nächsten Schritt funktioniert.

Wir wollen in die Cloud. Reicht ein Umzug der virtuellen Maschinen?

Wenn ein Rechenzentrumsvertrag ausläuft, kann ein Umzug der richtige erste Schritt sein. Als Ziel taugt er selten: Er verschiebt Kosten und ändert nichts daran, wie schwer sich das System ändern lässt.

Wer entscheidet über die Zielarchitektur?

Ihr. Wir liefern die Optionen mit Aufwand, Risiko und Folgekosten sowie eine begründete Empfehlung. Die Entscheidung und ihre Begründung werden dokumentiert und bleiben nachlesbar.

Braucht es dafür ein eigenes Entwicklungsteam?

Ja. Wer das System danach ändert, muss beim Umbau dabei gewesen sein — sonst entsteht ein zweites System, das niemand im Haus kennt. Ohne dieses Team wird daraus dauerhaftes Outsourcing.

Modernisiert ihr auch Systeme, die nicht in die Cloud gehen?

Ja. Ein Teil der Arbeit — Schnitt, Tests, Auslieferungsweg, Übergabe — ist unabhängig davon, wo das System läuft. Wo ein Rechenzentrum die bessere Wahl ist, sagen wir das vor dem Angebot.

05
~/appetizer-labs/platform-assessment

Lohnt sich der Umbau?

Das Assessment beantwortet die Frage mit festem Umfang: Optionen, Aufwand, Risiko und eine Empfehlung, die ihr auch ablehnen könnt.

Lesebarkeit

Schriftgröße