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Kubernetes Platform Build

Ein Cluster, den nur wir betreiben können — Ein Angebot mit festem Umfang für Teams, die eine Plattform brauchen, die danach ihnen gehört.

Zwölf Wochen mit festem Umfang, um aus einer Kubernetes-Umgebung eine Plattform zu machen, die euer Team allein betreibt. Am Ende steht keine Empfehlung, sondern eine Liste von Bedingungen, die am letzten Tag entweder erfüllt sind oder nicht.

Der Build ist kein Sprint an einer vorhandenen Plattform und keine Analyse. Er baut die Plattform, auf der eure Anwendungen danach laufen — und er ist erst fertig, wenn jemand aus eurem Team sie ohne uns betreiben kann. Nicht, wenn die Cluster stehen.

Wann ein Build der richtige Schritt ist

Wann er es nicht ist

Wenn die Plattform bereits steht und nur die Auslieferung klemmt, ist der kürzere Weg woanders beschrieben: Zum Recovery Sprint

Dauer und Umfang

Dauer
12 Wochen mit festem Start- und Endtermin, in vier Abschnitten zu je drei Wochen. Darin liegen 36 Tage unserer Arbeitszeit, verteilt auf drei Tage pro Woche. Die übrige Zeit gehört eurem Team: es entscheidet, reviewt und übernimmt.
Umfang
Gebaut wird genau eine Plattform: 2 Umgebungen — eine vor der Produktion und die Produktion selbst — und 2 Workloads aus euren Teams, die darauf laufen. Den ersten schalten wir gemeinsam auf, den zweiten schaltet euer Team nach der schriftlichen Anleitung selbst auf. Was zum Umfang gehört, steht unten Baustein für Baustein; was nicht dazugehört, steht genauso ausdrücklich daneben.

Was gebaut wird — und woran ihr es prüft

„Produktionsreif“ ist hier keine Eigenschaft, sondern eine Liste: 10 Bedingungen, je eine pro Baustein. Jede ist am letzten Tag wahr oder falsch, und jede wird vorgeführt, geprobt oder gemessen — keine gilt, weil ein Dokument sie behauptet. 9 der 10 prüft euer Team, nicht wir.

  1. Cluster-Grundlage

    vorgeführtwir prüfen gemeinsamgeprüft in Abschnitt 1 · Woche 1–3

    Ergebnis: Beide Umgebungen vollständig als Code: Netzwerk, Node-Pools, Ingress, Zertifikate, Backups, Cluster-Upgrades. Kein Klick, den niemand nachvollziehen kann.

    Produktionsreif, wenn: Ein Cluster wird im Build einmal aus dem Repository in einem leeren Konto neu aufgebaut — nicht behauptet, sondern gemeinsam vorgeführt.

  2. Identitäten und Zugriff

    vorgeführteuer Team prüftgeprüft in Abschnitt 1 · Woche 1–3

    Ergebnis: Zugriff auf Cluster und Plattformwerkzeuge über euren Identity Provider: Gruppen statt persönlicher Sonderrechte, Rollen je Umgebung, ein dokumentierter Notfallzugang.

    Produktionsreif, wenn: Wer im Identity Provider aus einer Gruppe entfernt wird, verliert damit den Cluster-Zugriff. Einmal an einer echten Person vorgeführt, von euch.

  3. GitOps

    vorgeführteuer Team prüftgeprüft in Abschnitt 1 · Woche 1–3

    Ergebnis: Ein Repository, aus dem der Zustand beider Umgebungen abgeglichen wird, mit Review-Pflicht, nachvollziehbarer Historie und einem Weg zurück auf den vorherigen Stand.

    Produktionsreif, wenn: Eine von Hand am Cluster vorbei gemachte Änderung wird zurückgesetzt, eine gemergte Änderung kommt an. Beides führt ihr einmal selbst vor.

  4. Secret Management

    geprobteuer Team prüftgeprüft in Abschnitt 2 · Woche 4–6

    Ergebnis: Ein Weg für Secrets von der Quelle bis in den Pod, ohne Klartext im Repository, mit einem Rotationsverfahren, das aufgeschrieben ist.

    Produktionsreif, wenn: Euer Team rotiert im Build ein Secret, während die Workloads laufen — nach dem Verfahren, ohne uns an der Tastatur.

  5. Observability

    gemesseneuer Team prüftgeprüft in Abschnitt 2 · Woche 4–6

    Ergebnis: Logs, Metriken und Alarme für die Cluster und für die aufgeschalteten Workloads, mit Dashboards, für die eine Person zuständig ist.

    Produktionsreif, wenn: Ein ausgelöster Testalarm erreicht die benannte Bereitschaft über den vereinbarten Weg, und die Metriken des betroffenen Workloads sind in derselben Sitzung auffindbar.

  6. Sicherheitskontrollen

    vorgeführteuer Team prüftgeprüft in Abschnitt 2 · Woche 4–6

    Ergebnis: Grundregeln im Cluster: Trennung nach Namespaces, Netzwerkregeln, Pod-Sicherheitsstandards, Herkunft der Images, regelmäßige Updates der Basis-Images.

    Produktionsreif, wenn: Ein Deployment, das gegen die Grundregeln verstößt, wird vom Cluster abgelehnt — nicht von einem Review. Mit einem absichtlich fehlerhaften Manifest gezeigt.

  7. Workloads aufschalten

    vorgeführteuer Team prüftgeprüft in Abschnitt 3 · Woche 7–9

    Ergebnis: Der Weg, den danach jeder Workload nimmt: Repository-Vorlage, Pipeline, Deployment-Manifeste, Alarme — dazu die schriftliche Anleitung, an der entlang ein Team das ohne uns tun kann.

    Produktionsreif, wenn: Den zweiten Workload schaltet euer Team nach dieser Anleitung selbst auf. Wir sehen zu und greifen nicht ein; was dabei fehlt, wird an der Anleitung repariert.

  8. Runbooks

    geprobteuer Team prüftgeprüft in Abschnitt 3 · Woche 7–9

    Ergebnis: Runbooks für die Fälle, die euch treffen werden: Node fällt aus, Zertifikat läuft ab, Deployment muss zurück, Cluster-Upgrade, Wiederherstellung aus dem Backup.

    Produktionsreif, wenn: Jedes Runbook wird im Build einmal von eurem Team ausgeführt, die Wiederherstellung aus dem Backup gegen eine echte Umgebung.

  9. Schulung

    geprobteuer Team prüftgeprüft in Abschnitt 4 · Woche 10–12

    Ergebnis: Vier Termine für die Menschen, die die Plattform danach betreiben: Cluster-Grundlagen, der Weg einer Änderung, Alarme und Bereitschaft, Upgrade und Wiederherstellung — an eurer Plattform, nicht an Beispielen.

    Produktionsreif, wenn: Jede Person, die danach Bereitschaft hat, hat die Übungen an eurer Plattform selbst durchgeführt. Zusehen zählt nicht.

  10. Übergabe der Verantwortung

    vorgeführteuer Team prüftgeprüft in Abschnitt 4 · Woche 10–12

    Ergebnis: Eine Verantwortlichkeitskarte: jeder Baustein mit benannter Person, Vertretung und Eskalationsweg, bestätigt von genau diesen Personen — dazu das schriftliche Restbacklog mit Begründung.

    Produktionsreif, wenn: Unsere Zugänge werden am letzten Tag entzogen, und die Plattform läuft weiter. Jeder Baustein hat eine Person, die die Zuordnung bestätigt hat.

Was nicht enthalten ist

Diese Liste ist so verbindlich wie die obere. Jeder Punkt sagt, was stattdessen passiert — damit ihr wisst, was nach dem Build noch offen ist.

Nicht enthaltenStattdessen
Das Migrieren oder Umschreiben eurer Anwendungen.Zwei Workloads kommen im Build auf die Plattform. Alle weiteren nehmen eure Teams über denselben Weg — begleitet, wenn ihr wollt, aber als eigenes Vorhaben mit eigenem Zuschnitt.
Der Betrieb der Plattform nach der Übergabe, Bereitschaft eingeschlossen.Ihr betreibt sie selbst — dafür sind Schulung, Runbooks und die Verantwortlichkeitskarte da. Fehlt euch technische Führung auf Zeit, ist das eine eigene Vereinbarung.
Weitere Cluster, weitere Regionen und ein Wiederanlaufkonzept, das über Backup und Wiederherstellung hinausgeht.Enthalten sind zwei Umgebungen und eine geprobte Wiederherstellung aus dem Backup. Alles darüber ist ein zweiter Abschnitt, den ihr nach dem Build entscheiden könnt.
Datenbanken, Message-Broker und Data-Warehouse-Systeme im Cluster zu betreiben.Die aufgeschalteten Workloads nutzen die verwalteten Dienste eures Cloud-Anbieters. Zustandsbehaftete Systeme im Cluster sind ein eigenes Vorhaben mit eigenem Betriebsaufwand.
Eine Zertifizierung oder ein bestandenes Audit.Wir bauen die Kontrollen und dokumentieren sie so, dass ein Auditor sie prüfen kann. Die Zertifizierung selbst spricht eine Prüfstelle aus, nicht wir.
Die Kosten für Cloud, Lizenzen und verwaltete Dienste.Sie laufen über euer Konto und bleiben dort sichtbar. Im Build wählen wir die Varianten mit euch aus, damit ihr wisst, was der Betrieb danach kostet.
Ein eigenes Entwicklerportal und der Austausch eures CI-Systems.Der Weg in die Produktion wird über Vorlagen und eine Anleitung bereitgestellt. Euer vorhandenes CI-System binden wir an, statt es zu ersetzen.

Was ihr mitbringt

Was hier „vor dem Start“ trägt, muss vorliegen, bevor wir anfangen. Kommt es später, verschiebt sich der Starttermin — der Build verkürzt sich nicht.

Die zwölf Wochen

  1. Abschnitt 1 · Woche 1–3

    Zugänge, offene Entscheidungen, Cluster-Grundlage, Identitäten und GitOps. Am Ende steht die Plattform als Code, und eine Änderung kommt nur noch über einen Pull Request hinein.

  2. Abschnitt 2 · Woche 4–6

    Secrets, Observability und die Sicherheitskontrollen. Am Ende ist sichtbar, was auf der Plattform passiert, und was gegen die Grundregeln verstößt, kommt nicht mehr durch.

  3. Abschnitt 3 · Woche 7–9

    Der erste Workload gemeinsam, der zweite von eurem Team allein — und die Runbooks, jedes einmal durchgespielt statt nur geschrieben.

  4. Abschnitt 4 · Woche 10–12

    Schulung, Verantwortlichkeiten und der Durchgang durch alle Bedingungen, eine nach der anderen. Am letzten Tag werden unsere Zugänge entzogen.

Preis

Fester Preis für festen Umfang, kein Tagessatz: ein Build, der nach Aufwand abgerechnet wird, hat keinen festen Umfang mehr. Eine Preisliste veröffentlichen wir nicht — den Preis nennen wir im Angebot, zusammen mit dem Zuschnitt, bevor ihr euch festlegt. Cloud- und Lizenzkosten laufen getrennt über euer Konto.

Was danach kommt

Danach gibt es drei ehrliche Möglichkeiten: ihr macht allein weiter — das ist der Normalfall und der Zweck der Übergabe; ihr schaltet weitere Workloads auf und wir begleiten die ersten davon; oder ihr holt euch technische Führung auf Zeit ins Team. Keine dieser Möglichkeiten ist Teil des Builds, und keine ist Voraussetzung dafür, dass er funktioniert.

Ehrlich gesagt: Auf dieser Seite steht keine Zahl aus einem früheren Plattformaufbau. Dieses Angebot ist neu zugeschnitten, und was wir vorher gebaut haben, wurde nie so gemessen, dass es hier etwas beweisen würde. Woran wir gearbeitet haben, steht in den Referenzen — ohne Kennzahlen, weil wir sie nicht erhoben haben.

04
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Plattform von Grund auf?

Schreibt uns in ein paar Sätzen, was laufen soll und wer es danach betreibt. Wir sagen auch, wenn ein Build zu groß für euch ist.

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